Jopi’s Blog
Zynismus ist Herz mit negativem Vorzeichen.

Jan
22

In jedem Leben gibt es Wegmarken, der Bembel aka BembelKandidat war/ist meine was das Internet mit all’ seinen Hoch- und Abgründen auch des sog. SocialWeb anbelangt. Dem Bembel verdanke ich meine Web-Sozialisation, mit den jeweils aktuellen Entwicklungen, Updates und Neuerungen. Als Analog-Fetischist habe ich mich (ich gestehe: viel zu oft) enthalten, verweigert und stumm gestellt. Dem Bembel verdanke ich nicht nur dieses Blog, es ist mittlerweile 8 Jahre alt, ein stolzes Alter im so kurzlebigen Internet.

Wenn der Bembel im Netz schweigt, dann gibt es Gründe!
Diese Gründe respektiere ich natürlich!

Gleichwohl gibt es einen Moment, unaufgefordert zur Seite zu springen! Dies tue ich hiermit aus ebenso guten Gründen! Ich hoffe, daß es mir damit gelingt, zumindest einen Teil der Web-Verbindungen für den Bembel zu revitalisieren (ohne sein zutun), schließlich begehen wir heute den #WorldHugDay!
jopi-blog-schoki_doppel
WARUM? Knapp 1.000 Tage hat Rosetta geschwiegen, nun ist sie aus ihrem Schlaf erwacht. Der Bembel muß/darf/soll doch nicht 1.000 Tage schweigen, oder?!

UPPDATE!!!

Der Bembel hat mir den Twitter-Zugang und NUR den Twitter-Zugang für “Notfälle u.ä.” hinterlegt, auf übrigens sehr komplizierte und verschlüsselte Art und Weise! Dies hier ist u.ä.!!!

Apr
19


LOL, eben bei YouTube gesehen:
“Die Hände zum Gebet: Eins, Zwei, BETEN !!!”

Sollte mir auch langsam mal nen YouTube-Account zulegen um all die netten Videos zu sammeln, als Favoriten :-)

Apr
16

Also mal ganz ehrlich, nix gegen Microblogging, das wäre für so einen unsteten und Gelegenheitsblogger wie ich einer bin, wahrscheinlich sogar die bessere Lösung. Doch was mich nervt, das ist, daß alle nur auf den Twitter-Haufen fliegen, der muß ja besonders ordentlich riechen! Hey, Leute, es gibt auch noch andere Microblogging-Dienste, die auf offener und freier Software basieren (laconica), wie z.B. identi.ca und bleeper.de – wie wär es mal damit???
Was ich jetzt besonders schräg finde, daß jetzt auch die evangelische Kirche in den Twitter-Haufen springen muß, “Die Bibel auf Twitter”. Wollen die tatsächlich den Medienhype ausnutzen? Dann überschätzen sie aber die tatsächliche Nutzung grandios.

Das Video finde ich ja sogar noch recht ansprechend, nicht so altbacken, wirklich gut gemacht – ABER warum um alles in der Welt muß es gleich ein “Rekordversuch” sein und dann auch nur auf Twitter, heißt das Ziel der Aktion etwa unbedingt in die BILD-Zeitung zu kommen???
Also wirklich Leute, warum nicht Bibelinhalte auch auf Twitter O.K., aber ebenso auf anderen Mikroblogging-Plattformen und vor allem ohne dieses sensationsmäßige Geheische um einen Rekord bitte!
Gar nicht toll findet carolin-neumann.de die Aktion, warum sie Ihren Ärger [auch] am Video ausläßt ist aber wohl eine musikalische Geschmacksfrage (Bibelverbot für Techno? wobei das da im Clip Dancefloor ist, kein Techno) und falsch, denn wenigstens das Video ist gut (obwohl es offenbar noch nicht der offizielle Werbespot ist) , die Rekordaktion an sich auf Twitter ist doof.

Apr
12

wollte ich nur mal gesagt haben – obwohl ich mir bei den augenblicklichlichen Temperaturen eher wie im Sommerurlaub vorkomme, ABER besser als Schnee-Regen oder sowas :-)

Mär
26

Aktionstag zum Welt-Finanz-Gipfel (G20), im Rahmen
der globalen Aktionswoche gegen Krise und Krieg:
Bundesweite Demonstrationen in Berlin und Frankfurt/Main am 28. März

“Der Kapitalismus steckt in seiner schlimmsten Krise seit 1929. Sie hat verschiedene Gesichter: die Beschleunigung des Klimawandels, Kriege um den Zugang zu Rohstoffen, Hungerrevolten, Finanzmarkt-Crash und Rezession. Ausgehend von den Industrieländern wird auch der globale Süden hart getroffen, weil noch weniger Mittel für Klimaschutz und Entwicklung bleiben, und weil die globale Konkurrenz um Märkte und Profit noch brutaler zu werden droht. Millionen Menschen verlieren ihre Arbeit, ihre Wohnungen und ihre Lebensperspektiven.”
www.28maerz.de

Leider zahlen wir jetzt schon für die Krise, das Motto sollte also ergänzt werden: Wir wollen nicht mehr für Eure Krise zahlen!

Feb
28

Auf der früheren Vorzeige-Meile in Frankfurt, die in den letzten Jahren immer mehr heruntergekommen ist, wurde ein neuer Konsum-Tempel eröffnet, dessen äußerliches Wahrzeichen eine Glasfassade mit einem großen Loch ist! Kein rektales, denn es soll ein Trichter sein, der die Menschen zum Konsum in das Einkaufszentrum saugt. Von außen naja, innen sieht es aber ganz nett aus. Was absolut nicht geht, das ist der Name in schlechtestem Denglish: MyZeil – wie grottig und wer hat das verbrochen!!!
Der allseits bekannte Bembeltown-Blogger Bembelkandidat hat ein Video von der MyZeil-Eröffnung und Impressionen vom Inneren des “Lochs” ins Netz gestellt, das ich hier gern auch verlinke, da könnt ihr Euch selbst ein Bild vom dem Teil machen:

Nov
20

… da habe ich doch glatt den Welt-Klotag (Welttoilettentag) verpaßt!
Dafür muß ich sofort Spülen gehen :-D

Nov
19

This site is certified 73% GOOD by the Gematriculator
Puhhh, da habe ich aber Glück gehabt, das Jopiblog is 27% evil and 73% good! Wenn der Teufelstest anders ausgegangen wäre hätte ich gleich wieder mit dem bloggen aufgehört oder doch erst recht weitergemacht :-)
[via Bembelkandidat]
This site is certified 27% EVIL by the Gematriculator

Nov
18

Moderne Sklavenarbeit 2008 nach Christus – Ausgegrenzt für einen Euro
Von Hans-Dieter Hey

Peter Zalewski hat Mut und Zivilcourage. Er ist bis vor das Bundesarbeitsgericht gezogen, um seinen Ein-Euro-Job als Arbeitsverhältnis einzuklagen, weil er genauso wie alle anderen KollegInnen bei der Arbeiterwohlfahrt gearbeitet hatte. Dass daraus nichts wurde, darüber freuen sich Kirchen, Wohlfahrtsverbände und der Staat, denn das Bundesarbeitsgericht hat ein Urteil für die Mächtigen, aber nicht für die Rechtlosen gesprochen. Warum? Im Gegensatz zu ihren Verlautbarungen wollte die Politik mit den Integrationsjobs keine Integration oder „richtigen” Arbeitsplätze schaffen.

Nov
15

Ein erschütternder und aufrüttelnder bericht im Fernsehen, “die story: Leiharbeit undercover” (WDR) von Julia Friedrichs “Mein heimliches Leben in deutschen Fabriken” über die Zweiklassengesellschaft (nicht nur) in deutschen Betrieben:

Seine gelbe Weste leuchtet schon von Weitem. Sie markiert ihn, zeigt, dass er anders ist als die anderen Arbeiter in der Werkshalle. Matthias P. ist Leiharbeiter. In vielen Betrieben arbeitet er Schulter an Schulter mit den Facharbeitern des Unternehmens. Matthias P. bekommt rund sieben Euro brutto pro Stunde – weniger als die Hälfte des Lohns, den die Festangestellten mit Tarifvertrag bekommen. Noch am Morgen saß Matthias P. in seiner Wohnung. In Hose und Leuchtweste hockte er neben dem Telefon. Er ist verpflichtet, bis eine Stunde vor Schichtbeginn zu warten, auf einen Anruf der Firma, die ihn verleiht.
Matthias P. gibt es erst seit einem Jahr. Der Name ist ein Pseudonym, hinter ihm verbirgt sich Markus Breitscheidel. Der Undercover-Rechercheur und Autor arbeitete für diesen Film über ein Jahr lang mit falscher Identität in der Leiharbeitsbranche, im Niedriglohnsektor.
Die Reportage begleitet Matthias P. bis zum Werkstor, seine Arbeitstage filmt er verdeckt. Nur so ließ sich dokumentieren, wie das Leben eines Leiharbeiters tatsächlich ist. „Viele aus der Stammbelegschaft behandeln mich, als hätte ich eine ansteckende Krankheit“, sagt Matthias P.

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